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News | Aktuelles 2019


Drei DRK Kitas als Familienzentren zertifiziert



Die DRK Kita Abenteuerland in Sennestadt und die DRK Kita Löwenzahn in Bielefeld-Mitte haben erfolgreich das Zertifizierungsverfahren zum „Familienzentrum NRW“ absolviert. Mit fünf Einrichtungen tragen jetzt über die Hälfte der neun Bielefelder Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) das Gütesiegel „Familienzentrum NRW“. Die DRK Kita Weltweit im Ostmannturmviertel hat nach vier Jahren erfolgreicher Arbeit erneut das Rezertifizierungsverfahren bestanden. Familienzentrum ist die Einrichtung bereits seit 2006. Das älteste Familienzentrum des DRK war eines der ersten in Bielefeld. Weitere DRK Familienzenten sind die DRK Kita Nestwerk in Heepen und die DRK Kita Heideblümchen in Sennestadt.

Neben den Kernaufgaben der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern stellen die Familienzentren zusätzlich Angebote für Kinder und ihren Familien zur Verfügung. Sie bieten Beratung, Bildung und Unterstützung von Familien im Stadtteil an, helfen in Fragen zur Kindertagespflege und bei der Vermittlung zu Tagespflegeeltern. Dabei kooperieren sie mit Experten unterschiedlicher Institutionen. Familienzentren fördern die individuelle Entwicklung der Kinder, stärken die Erziehungskompetenz der Eltern und erleichtern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Weitere Informationen:

www.drk-abenteuerland.de

www.drk-loewenzahn.de

www.drk-familienzentrum-bielefeld.de

http://www.drk-familienzentrum-bielefeld.de

 

 

 

 

DRK Kitas bei „Toni singt“ Fortbildung

Machen sich gemeinsam für das Singen mit Kindern stark: Ingeborg Weber (Vorsitzende des Sängerbundes Ravensberg, v. l.), Ursula Reinsch (Leiterin DRK Kita Nestwerk), Marlene Schütze, Paul Brockhoff (beide DRK Kita Löwenzahn), Jaime Hernandez (DRK Kita Nestwerk), Hanne Holtkamp (DRK Kita Bullerbü), Dörthe Rutschick (DRK Kita Mehlhausen), Monika Keller, Fatma Kesifci (beide DRK Kita Weltweit), Britta Fleischer (DRK-Kita Nestwerk) und Hannah Meister (Referentin des Chorverbandes).

Sechs Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben an der „Toni singt“ Fortbildung des Chorverbandes NRW teilgenommen. „Toni singt“ ist eine der größten landesweiten Bildungsinitiativen mit dem Ziel, das Singen wieder stärker in die Familien und die Gesellschaft zu bringen. Die praxisnahe musikalische Fortbildung zum Singen mit Kindern richtet sich in erster Linie an Erzieher und Tageseltern. Sie werden von pädagogisch qualifizierten Dozent*innen angeleitet, erlernen den sicheren Umgang mit der eignen Singstimme und können so das Singen spielerisch im Kita-Alltag einsetzen. 

In Bielefeld wurde die Fortbildung von Hanna Meister, Sopranistin und Musikpädagogin aus Detmold geleitet. Für sie ist es eine „wundervolle Aufgabe“, die eigenen vokalpädagogischen Erfahrungen an diejenigen weiterzugeben, die täglich mit Kindern arbeiten. Das einzigartige Konzept „Toni singt“ befähige Erzieher*innen und Tageseltern dazu, Kinder spielerisch und phantasievoll an die Musik heranzuführen. „Das gemeinsame Singen und Musizieren wird so zum Erlebnis, bei dem nicht nur die Kinder ihre Stimme und ihre musikalische Begabung entdecken, sondern auch die Erwachsenen“.

Ursula Reinsch, Leiterin der DRK Kita Nestwerk, betont, welche Bedeutung Singen und Musizieren gerade für Kinder im Kindergartenalter hat: „Die Kinder profitieren davon auf allen Ebenen. Gemeinsames Singen und Musizieren fördern die kindliche Intelligenz, soziales Lernen, Kontakt- und Teamfähigkeit“. Studien belegten, so Reinsch, dass Kindergartenkinder, die regelmäßig singen, bei Einschulungstests besser abschneiden.

Teilnehmer der „Toni singt“-Schulungen erhalten wertvolle und vielfältige Praxisanregungen zum Singen mit Kindern sowie musikalische Spielideen und Lieder, die Erwachsenen und Kindern zugleich Spaß machen. Für die vokalpädagogischen Grundlagenschulungen ist keine musikalische Vorbildung erforderlich. Informationen über das Fortbildungsangebot sowie die nächsten Fortbildungstermine finden sich unter www.tonisingt.de.

 

 

 

 

 

Trommelzauber in der DRK Kita Weltweit - Pure Lebensfreude beim Rudeltrommeln

Viel Spaß hatten Kinder und Erwachsene beim gemeinsamen Trommelzauber-Abschlusskonzert. Foto: Nitschke Fotografen

Ein unvergessliches Kita-Fest mit hohem Spaßfaktor haben Kinder, ihre Familien, Nachbarn und Gäste in der Kita Weltweit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) erlebt. Mehr als 350 Teilnehmende wurden in die musikalische und farbenfrohe Welt Afrikas eingeführt.

In 45-minütigen Workshops erarbeitete DJ Dr. Fofo vom Team „Trommelzauber“ mit den Mädchen und Jungen einfache Trommelrhythmen, Lieder und afrikanische Tänze. Mitgebracht hatte er Hunderte von Djemben, das sind Handtrommeln, die ihren Ursprung in Westafrika haben. Zu seiner Trommel erhielt jedes Kind eine Einladung, mit dem Zauberflugzeug ins Trommelzauberdorf „Tamborena“ nach Afrika zu fliegen.

Mit viel Fantasie und Begeisterung bereiteten sich die Kinder auf die Reise vor. Die neu erworbenen Trommelfähigkeiten galt es beim großen Mitmachkonzert am Nachmittag zu präsentieren. Dies hatte Kita-Leiter Jan-Hendrik Stute auf den Grünzug vor dem Kita-Gelände im Ostmannturmviertel verlegt. „Das war pure Lebensfreude beim Rudeltrommeln für das ganze Viertel“, erzählt Stute. Zahlreiche Nachbarn gesellten sich spontan dazu, um gemeinsam mit den Kindern und ihren Familien zu trommeln, zu lachen, zu singen und zu tanzen.

Die Kinder waren mit Feuereifer dabei. „Zwar waren alle ehrgeizig, beim Konzert alles richtig zu machen, letztendlich ging es aber darum, zusammen Spaß zu haben“, berichtet Stute. Beim Trommeln verbessere sich nicht nur die Motorik und Konzentrationsfähigkeit. „Die Kinder erzielen schnelle Lernerfolge und werden so selbstbewusster“. Zudem erhalten die Jungen und Mädchen auf diesem Weg einen spielerischen Zugang zu fremden Kulturen. „Wir verstehen uns als Haus der kulturellen, nationalen und religiösen Vielfalt, da passte das gemeinsame Trommeln einfach super ins Konzept“, sagt Stute. In der DRK Kita Weltweit werden 109 Kinder aus über 25 Nationen betreut.

Wer an diesem Nachmittag einen Blick in die lachenden Gesichter und strahlenden Augen wirft, sieht, dass dieses ausgelassene Trommelfest allen noch lange in freudiger Erinnerung bleiben wird.

 

 

 

10 Jahre Early English beim DRK - Englisch lernen mit allen Sinnen

10 Jahre Early English im DRK: Erzieher Uwe Hacker mit der Handpuppe Henry und Projektleiterin Marita Gelbe-Kruse gratulieren.
Christina und Christoph Fliether alias Annie und Alex spielen und singen mit viel Freude beim Early English-Mini-Musical.
Die Early English-Kinder der Kita Weltweit mit Annie und Alex: Alex (vorne, v. l.), Arwin, Ashvitha, Annie und Erzieherin Lakshmi Parameswaran (hinten).

Mit Kindern, Eltern und Erzieher*innen haben die Kitas des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) 10 Jahre „Early English“ im DRK gefeiert. Dort lernen alljährlich Kinder im letzten Kindergartenjahr erste Redewendungen in englischer Sprache. Seit 2009 haben 650 Kinder mitgemacht.

Von Anfang an verantwortlich für das Projekt beim DRK ist Marita Gelbe-Kruse. „Die Kinder lernen mit allen Sinnen“, sagt die Projektleiterin. „Es werden nicht nur die Sprache, sondern auch musische, soziale und feinmotorische Kompetenzen gefördert“. Acht Monate lang treffen sich die Kinder einmal in der Woche in Kleingruppen. Intuitiv und spielerisch erobern sie den neuen Sprachraum. „Das macht ihnen so viel Spaß, dass sie das Lernen gar nicht bemerken“. Lieder, einfache Übungen, Spiele sowie Mal- und Bastelarbeiten sind die wichtigsten Bausteine der Mini-Lessons. Diese enthalten jeweils ein Lernziel und bauen systematisch aufeinander auf.

Erzählt wird dabei die spannende Geschichte von Annie und Alex, die mit ihren Freunden bei ihrer Reise durch das „Rainbowland“ viele Abenteuer erleben. Als Höhepunkt eines jeden Early English-Jahres besuchen sie das DRK und spielen vor allen Kindern und ihren Eltern das Annie- und Alex-Musical. Mit dabei sind natürlich die bekannten Songs aus dem Early English-Programm, die von den kleinen Sprachtalenten begeistert mitgesungen werden. Gemeinsam wird gezählt, Gegenstände und Farben benannt und sich begrüßt, ganz klar also: „English is easy, English is fun“.

Entwickelt wurde das Lernkonzept von dem Lehrer und Musiker Paul Lindsay. Er erfand auch die Geschichte von Annie und Alex, komponierte und textete alle Lieder. Bundesweit nehmen mehr als 5.000 Kinder am Early English-Programm teil.

 

 

 

„Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ - Sprach-Kitas präsentieren sich beim Markt der Möglichkeiten

Kita-Leiter Jan-Hendrik Stute, Praktikantin Merve Yildiz und Sprachfachkraft Claudia Wittbrock präsentieren das Bibliothekssystem der Kita Weltweit und den Leserucksack.

26 Sprach-Kitas von neun verschiedenen Kita-Trägern haben ihre Erfolgsmodelle im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ bei einem „Markt der Möglichkeiten“ präsentiert. Mit sechs Kitas war das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am stärksten vertreten. Eingeladen waren pädagogische Fachkräfte aus Kitas, Grundschulen und Ausbildungsschulen für Erzieher*innen. Elternratsmitglieder, Trägervertreter*innen und Verantwortliche für Kitas in Jugendämtern und Behörden aus Ostwestfalen-Lippe. An Informationsständen konnten sich Besucher*innen über Ideen zur praktischen Durchführung in Kitas informieren und austauschen. Konkret präsentiert wurden Anwendungsbeispiele zur alltagsintegrierten sprachlichen Bildung, zur inklusiven Pädagogik sowie zur Zusammenarbeit mit Familien.

Theater-AGs werden gleich in zwei DRK Kitas angeboten: In der Kita Löwenzahn und in der Kita Heideblümchen kreieren die Kinder Kostüme und Bühnenbild selbst, beschäftigen sich intensiv mit der Geschichte des Stücks und führen dies vor einem größeren Publikum auf. Mit Vorlese-Spiel-und-Bastel-Angeboten für Kinder und Eltern während der Abholzeit und einem „Gruppentierrucksack“ will man in der Kita Abenteuerland alltagsintegrierte Sprachbildung und die Zusammenarbeit mit Eltern intensivieren. „Was das Kind mit dem Gruppenstofftier am Wochenende erlebt, schreiben die Eltern in ein Buch. Das Kind erzählt von den Erlebnissen des Tiers am Montag im Morgenkreis“, erläutert Hedwig Werner, Fachkraft für Sprache, das Konzept.

Mit geschlechterneutralem Spielzeug, Puppen mit dunkler Hautfarbe oder Geschichten ohne klassische Familienkonstellationen hat die Kita Heeper Strolche das Thema Inklusion in den Fokus gerückt. Erwachsene sollen zudem für einen Sprachgebrauch auf Augenhöhe mit ihren Kindern sensibilisiert werden. Das Konzept für ihre rund 1.000 Kinderbücher umfassende Leihbibliothek präsentiert die Kita Weltweit. Die Kinder können sich anhand einfacher Symbole in 12 verschiedenen Kategorien wie „Natur“ „Märchen“ oder „Fremdsprachen“ orientieren. Bücher darf ein Kind pro Gruppe am Wochenende ausleihen und zu Beginn der nächsten Woche davon erzählen. Die Bücher werden dabei eingescannt und automatisch erfasst. „Damit führen wir die Kinder spielerisch an die Abläufe in der Stadtbibliothek heran“, sagt Erzieherin Claudia Wittbrock. Auch die Kita Bullerbü wendet dieses Konzept an.

Für das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) werden im Zeitraum von 2016 bis 2020 Mittel im Umfang von bis zu einer Milliarde Euro zur Verfügung gestellt. Damit können insgesamt rund 7.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden.

Link: https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de

 

 

 

„Socken für Soziales“ – Erfolgreicher Aktionstag beim DRK in Bielefeld

Auch Stadtteilmutter Nadia Arshad machte im Rahmen des Elterncafés auf die Aktion „Socken für Soziales“ aufmerksam.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Bielefeld hat sich am ersten Aktionstag des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe zur Kleiderspende beteiligt und viele der Bielefelder*innen sind dem Aufruf „Socken für Soziales“ gefolgt. „850 Kilo mit gebrauchter, gut erhaltener Kleidung für Kinder und Erwachsene sowie Spielzeug wurden für den guten Zweck gespendet“, freut sich DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus. „Ein Teil dieser Kleidung und das Spielzeug kommen unseren ehrenamtlich geführten DRK Kaufläden zugute. Dort versorgen wir beispielsweise wohnungslose oder geflüchtete Menschen mit Kleidung“. Den nicht mehr so kleidsamen Rest verkaufe das DRK an Recyclingunternehmen, die die Kleidung weiterverarbeiten, zum Beispiel zu Putzlappen. Die Erlöse aus dem Verkauf nutze man zur Finanzierung von sozialen Projekten des DRK Kreisverbandes Bielefeld. „Wir danken allen Spender*innen sehr herzlich!“

Zur guten Stimmung rund um „Socken für Soziales“ hat auch das Rahmenprogramm beigetragen, mit dem die teilnehmenden DRK Kitas auf die Aktion aufmerksam machten: In den DRK Kitas Lummerland und Löwenzahn wurden von den Eltern Muffins gebacken, die an den Aktionstagen auf der Straße überreicht wurden. Die DRK Kita Weltweit veranstaltete ein Elterncafé zum Thema Kleiderspende und verteilte Kleidersäcke an Passanten auf der Straße. Welche Bedeutung Kleiderspenden haben, wie diese verwendet werden und welche Aufgaben das DRK dabei wahrnimmt, lernten die Kinder der teilnehmenden Einrichtungen in Morgenkreisen und speziellen Veranstaltungen. In der DRK Kita Löwenzahn etwa wurde eine Wäscheleine rund um die Kita gespannt, an der die Kinder die gespendeten Kleidungsstücke aufhängten.

Das DRK in Bielefeld unterhält drei DRK Kaufläden in den Stadtteilen Mitte, Heepen und Brackwede. Die Spenden können direkt dort abgegeben oder in die DRK Kleidercontainer eingeworfen werden. Die Öffnungszeiten der DRK Kaufläden finden sie hier: http://www.drk-bielefeld.de/spenden/kleiderspende

 

 

 

Großer Aktionstag „Socken für Soziales“


 

Der Kreisverband Bielefeld des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) beteiligt sich an dem ersten verbandsweiten Aktionstag des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe zur Kleiderspende „Socken für Soziales“. Am 1. Juni in der Zeit von 10 bis 14 Uhr können Altkleider in der Kreisgeschäftsstelle, August-Bebel-Straße 8, abgegeben werden.

Wer an dem Tag keine Zeit hat, kann seine Kleiderspende auch am 27. und 28. Mai zwischen 8 Uhr und 16 Uhr in die DRK Kita Lummerland, Salzufler Straße 48, bringen. Die DRK Kita Weltweit, Waldemarstraße 4, sammelt gebrauchte Kleidung in der Zeit vom 3. bis 7. Juni, montags bis donnerstags in der Zeit von 7 bis 16.30 Uhr und Freitag bis 14 Uhr.

Die abgelegte Kleidung der Spender dient dem Gemeinwohl. Erlöse werden ausschließlich dazu verwendet, die Sammelkosten sowie Miet- und Nebenkosten der DRK Kaufläden zu decken. Eventuell verbleibende Überschüsse kommen sozialen Rotkreuz-Projekten zugute.

Bei dem Aktionstag „Socken für Soziales“ handelt es sich nicht nur um einen Termin zur Abgabe von Altkleidern. Spender können sich über die Arbeit des DRK informieren. Der Elternbeirat der DRK Kita Lummerland bedankt sich bei Spendern an beiden Aktionstagen in der Zeit von 14 bis 16 Uhr mit Kaffee und Kuchen.

Weitere Informationen zum Thema Altkleider erhalten Sie auf den Seiten unseres Landesverbands unter:
www.drk-westfalen.de/aktuell/spalte-2-a/aktionstag-kleiderspende/aktionstag-kleiderspende.html

sowie unseres Bundesverbands unter:
www.drk.de/hilfe-in-deutschland/existenzsichernde-hilfe/

http://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/existenzsichernde-hilfe/

 

DRK Kita Weltweit: Deutsche Bank Mitarbeiter ermöglichen „Fit durch Frühstück“

Das Projekt „Fit durch Frühstück“ geht in der DRK Kita Weltweit auf kulinari-sche Weltreise: Mit dabei Zoe (vorne, von links), Ashvitha, Alessia, Daven, Jutta Schattmann (hinten, von links, Bielefelder Bürgerstiftung), Stefan Oldemeier, Cornelia Holwas (beide Deutsche Bank), Jan-Hendrik Stute und Esther Lemke (beide DRK). Foto: Nitschke Fotografen

Dass frisches Obst und Gemüse oder Vollkornprodukte gesund sind und fit machen, weiß hierzulande jedes Kind. Trotzdem landen immer wieder süße Müsliriegel oder Butterbrote mit Schokoaufstrich in den Frühstücksdosen der Kindergartenkinder. Damit sie und ihre Eltern mehr auf gesunde Ernährung achten, etabliert die Bielefelder Bürgerstiftung (BBS) das 2012 für Schulen entwickelte Projekt „Fit durch Frühstück“ seit 2016 auch in Kindertagesstätten.

Nach Stieghorst, Sieker und Sennestadt startet das Erfolgsprojekt auch im Stadtteil Mitte. Erste Projektpartnerin dort ist die Kita Weltweit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Möglich geworden ist dies durch eine neue Initiative von Mitarbeitern der Deutschen Bank AG in Bielefeld. Die Bänker wollen mit ihrem Engagement hiesige soziale Projekte fördern. Sie nahmen Kontakt zur BBS auf, „Fit durch Frühstück“ wurde ausgewählt, der Kontakt zur Kita hergestellt. „Das Projekt hat uns begeistert, weil wir hier direkt vor Ort Kinder mit einem gesunden Start in den Tag sinnvoll unterstützen können“, sagt Cornelia Holwas von der Deutschen Bank.

Seit Anfang des Jahres werben die Bankmitarbeiter einmal im Monat mit Kuchen, Muffins und Co., die sie in ihrer Freizeit selbst gebacken haben, bei ihren Kunden für den guten Zweck. Auf diesem Weg sollen 1.000 Euro zusammenkommen, um das Thema „gesunde Ernährung“ in der Kita auf besondere Weise in den Mittelpunkt zu stellen. Diese liegt mitten im Ostmannturmviertel, im multikulturellen Team werden 20 Sprachen gesprochen, 25 Fachkräfte kümmern sich um 109 Kinder aus 28 Nationen.

„Bei uns gibt es Frühstückstraditionen und Ernährungsgewohnheiten aus aller Welt“, erzählt Kita-Leiter Jan-Hendrik Stute. „Deshalb haben wir uns gefragt, wie in anderen Ländern gefrühstückt wird und was dort als gesund gilt“.

Die Idee einer kulinarischen Reise war geboren, die jetzt mit einem von Kindern, Eltern und Mitarbeitenden gemeinsam vorbereiteten indischen Frühstück startete. Dabei standen in der Kita „Idli“ (kleine, flache gedämpfte Reisküchlein), „Sambar“ (eine Art Gemüse-Linsen-Soße) und „Roti“ (indisches Fladenbrot) mit Kartoffeln auf dem morgendlichen Speiseplan. Als weitere „Frühstücks-Reiseziele“ seien unter anderem die Türkei, Marokko und Lateinamerika vorgesehen.

Stute freut sich, dass die Kinder und Eltern neugierig und interessiert auf das für sie fremde Frühstück reagiert hätten. Es solle ja gerade nicht darum gehen, mit erhobenem Zeigefinger zu bevormunden. „Vielmehr wollen wir die Eltern dort abholen, wo sie stehen, ihren Kulturen und Traditionen mit Respekt begegnen“. Auch kleine Schritte in die richtige Richtung seien ein Erfolg. Damit sich dieser nachhaltig einstellt, wird in der Kita regelmäßig international zusammen gekocht, mit den Kindern ein Frühstück zubereitet oder Obst, Gemüse und Kräuter aus dem Hochbeet geerntet. Seit Kurzem ist ein Elterngremium über die Gestaltung der Speisepläne im Gespräch, dank der Spende berät eine Ernährungsexpertin das Team und informiert Eltern zum Thema.

Jutta Schattmann, Leiterin des Projektes unter dem Dach der BBS, will „Fit durch Frühstück“ in Bielefeld weiter ausbauen. „Solange der Bedarf vorhanden ist und es finanzielle Unterstützer gibt, machen wir weiter“. Interessenten aus dem Stadtteil Mitte gebe es bereits. Informationen unter Telefon 0521 - 5574350 oder über E-Mail info[at]bielefelder-buergerstiftung[dot]de .

 

Kultur macht Kinder stark - Verein „OWL zeigt Herz“ fördert Kinderkulturpass mit 5.500 Euro

Bei den Bielefelder Puppenspielen: Die Teilnehmer des „Kinderkulturpass“ freuen sich über die Spende des Vereins „OWL zeigt Herz“. Den symbolischen Spendenscheck überreichte Franziska Messinger (Mitte, 3. von rechts) an Sina Salomon (DRK Kita Weltweit, hinten, von links), DRK Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus und Katrin Mengen (Projektleiterin Kiku)

Sie besuchen gemeinsam mit ihren Familien die Sparrenburg, das Stadttheater, die Kunsthalle und den Tierpark: Schon über 400 Kita-Kinder haben den Kinderkulturpass erhalten. Das gleichnamige Projekt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) geht mit Familien auf kulturelle Entdeckungsreise in Bielefeld und Umgebung. Jetzt gab es eine Förderung durch den gemeinnützigen Verein „OWL zeigt Herz“ von 5.500 Euro. Überreicht wurde sie im Rahmen einer Veranstaltung bei den Bielefelder Puppenspielen.

Seit sieben Jahren gibt es den Kinderkulturpass („Kiku“), von Beginn an leitet Katrin Mengen vom DRK das Projekt: „Unsere Besonderheit ist, dass wir die Eltern als wichtigste Vorbilder miteinbeziehen“, sagt sie. „So kommen auch Familien miteinander in Kontakt, die sich im normalen Kita-Alltag nicht unbedingt begegnen“. Das mache das Projekt in der Region einzigartig. Oft nutzen Eltern die Bildungsangebote ihrer Stadt kaum. „Wer die kulturellen Einrichtungen nicht kennt, sich nicht alleine hineintraut oder wem schlicht die Zeit fehlt, findet mit uns einen einfachen Einstieg“.

Ein Aspekt, der auch die Verantwortlichen von „OWL zeigt Herz“ überzeugte. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 unterstützt der Verein verschiedene karitative Projekte und betreibt eigenständig die Initiativen „Kultur macht Kinder stark“, „Musik macht Kinder stark“ und „Sport macht Kinder stark“. Das Ziel: Kinder und Jugendliche begleiten und fördern. „Kultur ist wichtig für Kinder. Kiku setzt schon bei den ganz Kleinen an und bindet die Eltern direkt mit ein“, sagt Franziska Messinger, Vorstandsmitglied des Vereins.

„Kiku hat sich zu einem Leuchtturmprojekt des DRK entwickelt. Das lässt sich nur mit engagierten Förderern wie OWL zeigt Herz finanziell

stemmen“, weiß DRK Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus. Derzeit arbeitet das Rote Kreuz daran, das ursprünglich in der DRK Kita Weltweit gestartete Projekt in allen DRK Kitas anzubieten. Wer Kiku unterstützen möchte, kann sich unter Telefon 0178 - 48 98 010 oder über E-Mail an mengen[at]drk-bielefeld[dot]de informieren.

www.owlzeigtherzev.de

 

Wir wünschen allen Kindern und Familien ein glückliches und gesundes Jahr 2019!