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Coronavirus Hygiene-Tipps mehrsprachig


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DRK-Kitas ab dem 16.3.2020 geschlossen

Die Landesregierung NRW hat angeordnet, dass in Nordrhein-Westfalen alle Schulen und Kitas ab dem 16.03. bis mindestens 19.04.2020 geschlossen werden. Damit soll die Infektionskette des Corona-Virus eingedämmt und seine Ausbreitung verlangsamt werden.

Für Kinder von Eltern bestimmter Berufsgruppen gewährleistet das DRK in Bielefeld unter bestimmten Voraussetzungen eine Notbetreuung. Dieses Angebot kann lediglich in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile Berufsgruppen angehören, die in kritischen Infrastrukturen tätig sind, beziehungsweise von Alleinerziehenden, die in diesen Berufsgruppen tätig sind.

Eine Liste der betroffenen Berufsgruppen hat das Familienministerium am Sonntag (15.03.2020) veröffentlicht. Dazu zählt die Landesregierung folgende Branchen:

    Energie wie Strom, Gas, Kraftstoffversorgung

    Wasser, Entsorgung

    Ernährung, Hygiene

    Informationstechnik und Telekommunikation

    Gesundheit

    Finanz- und Wirtschaftswesen wie Banken und Jobcenter

    Transport und Verkehr

    Medien

    staatliche Verwaltung (Bund, Land, Kommune)

    Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe

Betroffene Eltern dieser Berufsgruppen, die die Betreuung nicht anderweitig organisieren können, müssen eine Bescheinigung durch ihre Arbeitgeber ausfüllen lassen und beim DRK, Fachbereichsleitung Kitas, Petra Schlegel einreichen.

Das DRK Bielefeld bittet alle Eltern für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen um Verständnis, da sie zur Eindämmung der Ausbreitung der durch das Corona-Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 in Bielefeld dienen.

Weitere Informationen im Kontext der Coronavirus-Pandemie finden Sie fortlaufend auf unserer Homepage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Berichterstattung über die DRK Kita Lummerland - „Wir schützen das Wohl der uns anvertrauten Kinder“

(Foto Zelck DRK)

Im Rahmen eines arbeitsrechtlichen Verfahrens gegen eine ehemalige Mitarbeiterin wurden erneut Vorwürfe der Kindeswohlgefährdung und der Vertuschung dieser Vorwürfe durch eine andere Mitarbeiterin und die Kita-Leitung der DRK Kita Lummerland erhoben. Die örtlichen Medien haben am 10. und 11. März über das Thema berichtet.

Wir stellen klar:

Der DRK-Kreisverband Bielefeld nimmt seine Aufgaben sehr ernst; so steht bei unserer Arbeit in unseren DRK-Kitas das Kindeswohl an erster Stelle.

Nach sorgfältiger Auseinandersetzung haben wir in Benehmen mit dem Betriebsrat entschieden, einer Mitarbeiterin der DRK Kita Lummerland in Bielefeld fristlos zu kündigen und der Mitarbeiterin unsere Gründe erklärt. Unsere Entscheidung wird aktuell vor dem Arbeitsgericht in Frage gestellt; wir hoffen jedoch darauf, dass unsere sorgfältig abgewogene Entscheidung richterlich bestätigt wird. Aus Fairness gegenüber unserer ehemaligen Mitarbeiterin möchten wir die Gründe für die Entlassung der Mitarbeiterin nicht im Detail ausführen.

Entgegen den Verlautbarungen haben wir der Mitarbeiterin nicht gekündigt, weil sie auf Vorfälle aufmerksam gemacht hat. Die Mitarbeiterin beharrte öffentlich darauf, dass Vorfälle eine Straftat darstellten und nun auch darauf, das DRK kehre Vorfälle unter den Teppich. Dies trifft nicht zu. Das DRK hat die Vorfälle unter Beteiligung des Vorstandes, des Betriebsrates, des Jugendamtes, des Landesjugendamtes und durch Befragungen der Mitarbeitenden aufgearbeitet.

Wir sind uns als Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Bielefeld unserer Verantwortung bewusst. Gemeinsam mit unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und unseren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern engagieren wir uns für das Gemeinwohl. Wir befinden uns auf einem guten Weg, aber auch wir werden in unserem Handeln vor Herausforderungen gestellt. Wenn Kritik geübt wird, dann stellen wir uns dieser und gehen verantwortungsvoll damit um.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitarbeitende der Deutschen Bank sammeln Spenden - Rezepte und mehr: Gesundes Kita-Frühstück muss nicht kompliziert sein

Frisch gepresste Säfte in der Bärengruppe: Das ist gesund, finden die stellvertretende DRK Kita-Leiterin Marianna Goletsos (vorne, v. l.), Elias, Artur, Léonard, Esther Lemke (DRK, hinten, v. l.), Jutta Schattmann (Bielefelder Bürgerstiftung), Stefan Oldemeier und Cornelia Holwas (beide Deutsche Bank). (Foto: Nitschke Fotografen)

„Das ist gesund“. Stolz präsentiert Elias seinen sonnengelben frisch gepressten Obstssaft. Zuvor sind nacheinander vier Orangen, zwei Kiwi und drei kleine Bananen im Entsafter verschwunden. „Mmh, das schmeckt lecker“, sagt der Fünfjährige „Das macht stark“, weiß auch Artur und präsentiert zum Beweis seine Armmuskeln. In der Projektwoche der DRK Kita Weltweit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) dreht sich alles um gesundes Frühstück für Kinder, Ernährungstipps für Eltern und natürlich dürfen auch Rezepte nicht fehlen.

Möglich geworden ist dies durch eine Initiative von Mitarbeitenden der Deutschen Bank AG in Bielefeld. Die Bänker wollen mit ihrem Engagement hiesige soziale Projekte fördern. Die Wahl fiel auf „Fit durch Frühstück“, einem Projekt, das die Bielefelder Bürgerstiftung seit 2012 in Bielefelder Grundschulen und seit 2016 auch in Kitas durchführt. Das DRK Familienzentrum Weltweit im Ostmannturmviertel ist die erste Einrichtung in Bielefeld-Mitte. Insgesamt beteiligen sich inzwischen 14 Kitas in Bielefeld.

Zwei Jahre lang warben die Bankmitarbeiter*innen einmal im Monat mit selbstgemachten Leckereien bei ihren Kunden für den guten Zweck. Auf diesem Weg sind 1.000 Euro zusammengekommen. Mit dem Geld will die Kita das Thema „gesunde Ernährung“ noch mehr in den Mittelpunkt des Kita-Alltags rücken. „Kinder brauchen ein gesundes Frühstück, um sich gut entwickeln zu können“, sagt Marianna Goletsos, stellvertretende Kita-Leiterin. „Wir möchten eine grundsätzliche Haltung dazu entwickeln – bei Kindern, Eltern, aber auch in unserem Team“.

Wie ein gesundes Frühstück aussieht, weiß angeblich jedes Kind. Gleichwohl sind die Inhalte der Butterbrotdosen vielfältig. „Die Skala reicht vom Croissant mit Nutella bis hin zu Gemüse- und Obststicks mit Dip“, erzählt Esther Lemke vom DRK. Viel Aufklärungsarbeit liegt also schon hinter dem Kita-Team, weitere steht bevor. Besonders beliebt sind Frühstücke in den sechs Gruppen der Einrichtung, die von Eltern zubereitet werden. Die Mitarbeitenden backen mit den Kindern, machen Joghurt, bepflanzen, pflegen, ernten und verarbeiten Kräuter und Gemüse aus dem Kita-Hochbeet. „Seitdem herrscht ein reger Austausch über Rezepte“, freut sich Lemke. Überhaupt komme man seit Beginn des Projektes immer wieder und immer öfter über das Thema miteinander ins Gespräch. „Wir merken, es bewegt sich etwas“.

Mit der Förderung der Bänker konnte eine Team-Fortbildung durch eine Ökotrophologin finanziert werden. „Das Thema ist seitdem dauerhaft präsent“, erzählt Goletsos. Mit Kochabenden, Informationsveranstaltungen und Einzelfallberatung werden die Eltern konsequent miteinbezogen. „Gesunde Ernährung macht Spaß und muss nicht kompliziert sein“, sagt auch Jutta Schattmann, Projektleiterin bei der Bürgerstiftung. „Wer das Essverhalten von Kindern nachhaltig beeinflussen möchte, muss auch immer die Eltern als die wichtigsten Vorbilder ihrer Kinder mitdenken“.  Informationen unter Telefon 0521 - 5574350 oder über E-Mail info@bielefelder-buergerstiftung.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DRK Familienzentrum Weltweit ist Literaturkita und Buchkindergarten - Paradies für kleine Bücherwürmer

In der Kita-Bibliothek: Melih (vorne, von links), Leonidas, Bundestagsabgeordnete Wiebke Esdar, Aathmika, Lisa, Afia, DRK Kita-Leiter Jan-Hendrik Stute (hinten, von links), Hartwig Bögeholz (Jürmker Bücherstube) und DRK Vorstand Christopher Brandes. (Foto: Nitschke Fotografen)

Im Familienzentrum Weltweit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) werden Literatur, Vorlesen und Sprache großgeschrieben. Jetzt wurde die Kita für ihr Engagement als erste Kita in Bielefeld gleich doppelt geehrt: Sie erhielt die Zertifizierung als „Literaturkita“ und das 2019 erstmals vergebene Gütesiegel „Buchkindergarten“.

Für Kita-Leiter Jan-Henrik Stute stellt die Zertifizierung einen logischen Schritt dar. „Als Kita im Ostmannturmviertel, die von Kindern aus 25 Nationen besucht wird, ist Sprache und Sprachförderung für uns eine wichtige pädagogische Aufgabe, die im Kita-Alltag seit jeher viel Raum einnimmt“. Monatelang bereitete sich sein Team vor, um die mit der Bewerbung verbundenen vielfältigen Anforderungen und Standards zu erfüllen. Dazu zählen neben der Zusammenarbeit mit Eltern und Büchereien, Fortbildungen für Mitarbeiter*innen und einem reichhaltigen Angebot an Bilderbüchern auch die Verankerung der literaturpädagogischen Arbeit im Konzept der Einrichtung. Daran haben alle 25 Mitarbeiter*innen der Kita mitgewirkt.

Literaturkita und Buchkindergarten zu sein, bedeutet für die 109 Kinder in der Kita ganz konkret, einmal im Monat in die Stadtbibliothek zu gehen, sich von Erzieher*innen und zwei Vorlesepat*innen vorlesen zu lassen oder an Buch- und Theaterprojekten teilzunehmen. Die Einrichtung bietet überall im Haus einen Platz zum Lesen, besonders aber in der mehr als 2.000 Bände umfassenden Kita-Bibliothek. Diese wurde von der Bundestagsabgeordneten Wiebke Esdar jetzt offiziell eingeweiht. Das Lesen im digitalen Zeitalter komme oft viel zu kurz, stellt Esdar fest: “Lesen ist für die Kinder wichtig, weil es Ihnen ermöglicht zur Ruhe zu kommen, es die Fantasie anregt und weil es einfach Spaß macht. In der Kita entwickeln sich kleine und große Leseratten und haben dann ein Leben lang Freude am Lesen und Schmökern."

Die Bibliothek und alle Angebote rund ums Buch kämen bei Kindern und Eltern gleichermaßen gut an, berichtet Jan-Hendrik Stute. Jede Kita-Gruppe verfüge über einen Ausweis für die Kita-Bibliothek, um regelmäßig dort Bücher auszuleihen. Besonders beliebt sei bei den kleinen Bücherwürmern, den dazu genutzten Leserucksack auch am Wochenende zu packen, um sich für diese Zeit einige Bücher auszuleihen. „Im morgendlichen Stuhlkreis stellen die Kinder dann das Buch vor, das ihnen am besten gefallen hat“.

Überhaupt komme man in der Einrichtung über Bücher jetzt noch mehr miteinander ins Gespräch, sagt Stute. In Erzählkreisen dürfen Kinder philosophieren, am wöchentlichen Spielzeugtag bringen sie jetzt auch ihre Lieblingsbücher mit und stellen sie in ihrer Gruppe vor. Der Kita-Leiter hebt die gute Kooperation mit der Jürmker Bücherstube hervor, im Rahmen derer etwa Elternabende zu Sprache und Lesen und eine jährliche Buchausstellung organisiert werden. Zudem wurde für die Eltern eine Buchtauschbörse eingerichtet.

DRK Vorstand Christopher Brandes begrüßt die Förderung von Kitas durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“: „Frühe Sprach- und Leseförderung ist wichtig und notwendig, weil sie ungeachtet ihrer sozialen Herkunft gute Bildungsvoraussetzungen für alle Kinder schafft“.

Die Zertifizierung als Literatur-Kita wird vom LWL Bildungszentrum Jugendhof Vlotho in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft zur Förderung des Philosophierens mit Kindern verliehen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergibt gemeinsam mit dem Deutschen Bibliotheksverband das Gütesiegel „Buchkindergarten“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wünschen allen Kindern und Familien ein glückliches und gesundes Jahr 2020!